Die angewandte Verhaltensanalyse (applied behavior analysis) beschäftigt sich damit, wie man das Verhalten von Menschen und Tieren ändern kann. Hier finden Sie Beispiele aus den Bereichen:
Pädagogik
Lehren und Lernen
PISA lässt grüßen: Von Verhaltensanalytikern wurden die effektivsten Lehrmethoden
der Welt entwickelt. Leider werden sie aufgrund von Unkenntnis oder ideologischen Vorbehalten
nicht in öffentlichen Schulen eingesetzt.
Klinische Psychologie
Depressionen
Die an Depressionen Erkrankten leiden meist unauffällig: Betroffen ist vor allem das so genannte
"private Verhalten". Oft wird angenommen, Depressionen
könnten nur mit kognitive Ansätzen erklärt und behandelt werden. Tatsächlich aber bietet die
Verhaltensanalyse eine schlüssige Erklärung für Depressionen und kann auch effektive Wege
der Behandlung aufzeigen.
Autismus
Autismus ist eine unheilbare, da hirnorganisch bedingte geistige Behinderung? Autismus ist
behandelbar - durch Angewandte Verhaltensanalyse. Nur leider weiß das in Deutschland
fast niemand.
Vgl. Sie auch die Kritik an der sogenannten gestützten Kommunikation
Multiple Persönlichkeiten
Eine der z.Zt. umstrittensten Diagnosen ist die "multiple Persönlichkeitsstörung"
(oder "dissoziative Identitätsstörung"). Skeptiker und Befürworter bekriegen
sich aufs Heftigste. Das eigentliche Problem ist die laienhafte Vorstellung von
"Persönlichkeit". Wie so viele mentalistische Konzepte, löst sich auch dieses
in Rauch auf, wenn man es mit den Werkzeugen der Verhaltensanalyse untersucht.
Therapie
Die Verhaltensanalyse ist auch auf dem Gebiet der "klassischen" Psychotherapie erfolgreich.
Eine neuere Entwicklungen auf diesem Gebiet ist die Acceptance and Commitment Therapy.
Mehr Informationen zu dieser Therapieform finden Sie auf dieser externen Seite:
Acceptance & Commitment Therapy (ACT).
Die Grundlage der ACT stellt die sogenannte Relational Frame Theory dar:
Relational Frame Theory (RFT).
Auf dieser Seite gibt es auch ein Online-Tutorial zur RFT (erfordert relativ gute Englischkenntnisse).
Man erhält dann ein Zertifkat...
Verhaltenssteuerung in Organisationen
OBM
OBM steht für "Organizational Behavior Management", was sich am ehesten mit
"Verhaltenssteuerung in Organisationen" übersetzen lässt. OBM versucht, das
Verhalten von Menschen in Organisationen - Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen,
Vereinen usw. - zu verändern. OBM-Methoden helfen dabei, die Leistungen von Menschen in diesen
Organisationen zu verbessern.
zurück zu verhalten.org
zuletzt verändert am 10.05.2005